Ölpresse – 3 Produkte im Überblick!

Egal, ob zum Kochen, Backen oder für den Salat, gutes Öl wird in der Küche immer gebraucht. Nur gibt es so viele verschiedene Öle, dass es schwer wird alle Sorten an Öl zu Hause zu haben. Die Lösung, damit Sie immer das passende Öl zu Hause haben, bietet eine Ölpresse. So können Sie endlich Ihr eigenes, frisches Öl aus den verschiedensten ölhaltigen Lebensmitteln selbst herstellen und so aus einer viel größeren Auswahl in passenden Mengen genießen.

Worauf Sie beim Kauf zu achten haben und welche Ölpresse für Sie die Richtige ist, erfahren Sie auch hier auf dieser Seite.

Unsere Empfehlung
Rosenstein & Söhne EHP-460

6 Bewertungen
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Oleum 3721260 Maschine

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Ölpresse – Das Wichtigste in Kürze!

Mit einer Ölpresse Öl selber herstellen

Wollten Sie schon immer mal Ihr eigenes, frisches Öl herstellen? Mit einer Ölpresse ist das kein Wunschdenken mehr. Diese Maschine erlaubt es Ihnen, aus einem reinen Rohstoff in kurzer Zeit eigenes Öl zu produzieren. Egal ob Sesam, Raps, Sonnenblumenkerne oder sogar Walnüsse: Mit einer Ölpresse lassen sich die unterschiedlichsten Öle erzeugen.

Elektrisch oder handbetrieben – für was entscheiden Sie sich?

Im Allgemeinen kann man zwischen einer elektrischen und einer handbetriebenen Ölpresse unterscheiden. Dabei sind Vorteile der einen Variante die Nachteile der anderen. Eine elektrische Ölpresse spart Ihnen viel Zeit und Kraft. Mit Hilfe der Pressprogramme der Ölpresse lässt sich Öl schnell und einfach herstellen. Allerdings kommen Fans der Geschichte bei einer handbetriebenen Ölpresse voll auf ihre Kosten. Schon vor vielen Jahrhunderten wurde Öl selbst und von Hand mit solchen Ölpressen hergestellt.

Öl herstellen durch Pressverfahren

Das Öl wird in einem sogenannten Kaltpressverfahren oder Heißpressverfahren hergestellt. Ölmühlen und die dazugehörige Schneckenpresse pressen den Rohstoff zunächst kalt. Anschließend wird dieser dann erwärmt. Jeder Rohstoff hat dabei eine andere optimale Temperatur. Achten Sie deshalb auf eine regulierbare Wärme-Einstellung an Ihrem Gerät. Bei einer Temperatur von 20 Grad wird sehr hochwertiges Öl gewonnen. Ist die Temperatur zu hoch, gehen wertvolle Vitamine im Öl verloren. Das Ergebnis leidet darunter.

Worauf ist beim Kauf einer Ölpresse zu achten?

Es gibt mehrere Gründe, warum man überlegt, sich eine Ölpresse zuzulegen. Zum einen können Sie mit einer Universal-Ölpresse Ihr eigens Öl herstellen, wann Sie wollen. Zum anderen können Sie damit das Gefühl erzeugen, etwas Eigenes zu produzieren. Der wahrscheinlich häufigste und wichtigste Grund ist aber ein anderer. Öle aus dem Supermarkt sind nicht das, was sie versprechen. Auf den Verpackungen steht meist geschrieben, dass es ein hochwertiges Öl sei.

Tatsächlich aber ist das genaue Gegenteil der Fall. Das hochwertige Öl aus den Ölmühlen wird auf dem Weg in den Supermarkt immer schlechter. Das anfangs gute Öl wird mit Chemikalien und einem minderwertigen Öl vermischt. Trotzdem wird es als Extra Vergine Öl deklariert. Viele wissen von diesem Betrug und wollen sich nicht damit zufrieden geben. So ist wahrscheinlich auch Ihnen ein qualitativ hochwertiges Öl wichtig. Der Geschmack und der Geruch sind einfach besser. Mit einer Ölpresse, sei es eine elektrische oder handbetriebene, können Sie Ihr eigenes, hochwertiges Öl selbst herstellen. Doch zuvor muss man sich genau über die eigenen Anforderungen an die Ölpresse bewusst machen. Später bzw. danach erst sollte man überlegen, welche Ölpresse zu einem passt.

Wichtig: Entscheiden Sie sich aber nicht blind für ein bestimmtes Modell. Beziehen Sie bei Ihrer Kaufentscheidung weitere Kriterien mit ein!

Hitzegrad

Bei der Herstellung von Öl in einer Ölpresse werden verschiedene Temperaturen erreicht. Diese sind von Saatgut zu Saatgut unterschiedlich. Wichtig für Sie ist demnach, dass Sie die verschiedenen optimalen Hitzegrade der einzelnen Saatgüter kennen. Nur so werden hochwertige Öle erreicht. Ist die Temperatur bei der Produzierung zu hoch, verliert das Öl wichtige Vitamine. Die Folge ist ein schlechteres Öl mit weniger Nährstoffen.

Fragen Sie sich erst, welche Sorten von Ölen Sie herstellen möchten. Vielleicht mögen Sie nur spezielle Sorten. Oder aber Sie wollen die unterschiedlichsten Öle ausprobieren, die es so gibt. Wenn Letzteres der Fall ist, sollten Sie darauf achten, dass die Ölpresse eine manuell einstellbare Temperaturregelung besitzt. So können Sie die Temperatur optimal anpassen. Dadurch gehen keine wertvollen Elemente eines Öls verloren und Sie können den vollen Genuss eines Öls genießen.

Eigene Bedürfnisse

Dieser Punkt wurde eben schon etwas angeschnitten. Die eigenen Bedürfnisse nach den Ölen sind ein wichtiges Kaufkriterium. Denn manche Ölpressen sind gar nicht in der Lage, jegliche Öl-Sorten herzustellen. Machen Sie sich also wirklich bewusst, welches Öl Sie erzeugen möchten. Seien Sie da wirklich präzise! Eine Ölpresse ist keine kleine Anschaffung. Ist diese einmal gekauft, ist das Geld weg. Kann Ihre Ölpresse dann nicht das gewünschte Öl herstellen, ist das ein großes Problem.

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Leistung

Um wirklich hochwertiges Öl zu erhalten, sollte die Ölpresse eine gewisse Leistung vorweisen. Die Leistung kann man anhand zweier Merkmale erkennen. Zunächst zählt die Motor-Leistung dazu. Je höher diese ist, desto besser und schneller arbeiten die Maschinen. Dann zählt ebenso die Leistungsaufnahme hinzu. Auch hier gilt: je höher, desto besser. Das Gute bei den Ölpressen für den Haushalt ist, dass es keine großen Unterschiede in Sachen Leistung gibt. Amazon zum Beispiel bietet Ölpressen mit kaum unterschiedlichen Leistungsmerkmalen an. Alle Maschinen haben eine sehr gute Leistung für die Herstellung von Ölen. Dort kann man also nichts falsch machen.

Zusatzausstattung

Ein weniger wichtiges Kaufkriterium ist das im Lieferumfang enthaltene Zubehör. Allerdings kann dies die Arbeit mit einer Ölpresse deutlich erleichtern. Einige Ölpressen werden mit einem zusätzlichen Sieb geliefert. Das Sieb kann sehr gut für das Trennen von größeren Stücken im Öl verwendet werden. So wird das Öl noch reiner. Ebenso gehört ein Ölauffang-Behälter zu einer rundum guten Ausstattung dazu. Er erlaubt es Ihnen, das Öl genau messen zu können. Ein wichtiges Teil ist allerdings die spezielle Reinigungsbürste für die Ölpresse. Diese sollte nie fehlen. Mit dieser Bürste gelangen Sie spielend leicht an alle Stellen in der Ölpresse. So wird erreicht, dass keine Rückstände eines Öls mit einem anderen vermischt wird.

Profi-Tipp:

Auch wenn Sie vielleicht nicht wollen, dass zum Beispiel Rückstände der Walnüsse mit Sesam vermischt werden: Mit einer eigenen Ölpresse sind Sie in der Lage, völlig neue Öl-Kombinationen zu testen. Probieren Sie es einfach aus und kombinieren zwei verschiedene Saatgut-Sorten. Das Ergebnis kann überraschend gut sein. Und so etwas finden Sie sonst nirgendwo.

Nachdem Sie diese Fragen beantwortet haben, sind Sie deutlich schlauer. Sie konnten den Kreis der potentiellen Maschinen einengen. Nun ist es an der Zeit zu entscheiden, ob Sie eine elektrische oder handbetriebene Ölpresse möchten. Um Ihnen auch bei dieser Entscheidung unter die Arme zu greifen, haben wir für Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile zusammengefasst. Bitteschön!

ModellVorteileNachteile
 handbetrieben
  • Möglichkeit, Strom einzusparen
  • Gefühl, etwas  selber herzustellen
  • zeit-und kraftintensiver
 elektrisch
  • spart Zeit und Kraft
  • evrschiedene Pressprogramme enthalten
  • schonendere Pressung möglich
  • kostet Strom
  • wartungsintensiver

Funktionsweise einer Ölpresse

Wenn Sie eine elektrische Ölpresse besitzen, haben Sie alles selbst in der Hand. Sie entscheiden, welche Saaten Sie verwenden. Sie entscheiden, welche Saaten Sie mixen. Sie entscheiden, ob dass Saatgut vorher erhitzt wird oder nicht. Eines ist sicher: Am Ende werden Sie ein im Vergleich zu einem fertigen Öl viel besseres Endprodukt haben. Das ist Fakt! Doch wie genau entsteht eigentlich das Öl aus der Saat? Und welches Verfahren wird dabei angewendet? Keine Sorge. Wir lösen das für Sie auf!

Um ein Öl aus den verschiedenen Saaten zu pressen, kann man entweder ein Kaltpressverfahren oder Heißpressverfahren anwenden. Kommen wir zuerst zur Kaltpressung. Bei diesem Verfahren pressen die Maschinen den Rohstoff in nur einem Arbeitsschritt. Für die Saaten ist diese Pressung die schonendste Variante. Warum fragen Sie? Obwohl der Name dieses Verfahrens Kaltpressung ist, werden Temperaturen bis 75 Grad erreicht. Jedoch ist die maximale Temperatur für das optimale Ergebnis 45 Grad. Bis zu diesem Punkt bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe wie Vitamine und Fettsäuren im Öl enthalten. Dies ist wichtig, da das Öl dann einen deutlich besseren Geruch und Geschmack annimmt. Somit bleibt das Endergebnis eine Rohkost.

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Im Gegensatz dazu beläuft sich das Heißpressverfahren auf mehrere Arbeitsschritte. Es bleibt dabei nicht bei einem Pressdurchgang. Des Weiteren werden hier chemische Stoffe und auch Wärme bei der Pressung hinzugefügt. Das ist bei der Kaltpressung nicht der Fall. Der Vorteil bei der Heißpressung ist die hohe Ausbeute. Mit Hilfe der Heißpressung kann deutlich mehr Öl gewonnen werden. Die höhere Ausbeute geht allerdings zulasten der Qualität des Öls. Viele der wertvollen Inhaltsstoffen gehen dabei verloren. Das Resultat ist ein geschmacks- und geruchsneutrales Öl, welches nicht mehr als Rohkost angesehen wird. Nach dem Pressen des Rohstoffs wird das Öl häufig noch raffiniert. Durch Hinzufügen bestimmter Mittel werden bestimmte Stoffe aus dem Öl entfernt. Diese können gesundheitsschädlich sein. Andere davon beeinträchtigen den Geschmack des Öls. Mit der Raffinierung des Öls wird dieses zusätzlich länger haltbar gemacht.

Beim Pressen heutzutage kommt eine sogenannte Schneckenpresse zum Einsatz. Die Schneckenpresse löste dabei die Spindelpresse ab. Diese leistete zuvor über viele Jahre einen großen Beitrag zur Ölpressung. Eine Schneckenpresse kann dabei die Bauform einer Zylinderloch-Schneckenpresse oder einer Seiherstab-Schneckenpresse annehmen. Diese Maschinen funktionieren im Prinzip wie ein Fleischwolf. Das Pressgut wird mittels einer Spindel aus Edelstahl gepresst. So lange, bis das Öl aus dem Pressgut austritt. Bei der Pressung mit einer Schneckenpresse entsteht immer ein Presskuchen. Dieser Presskuchen ist allerdings nicht unbedingt ein Abfallprodukt. Ganz im Gegenteil: Presskuchen wird meist als Dünger oder Brenstoff verwendet.

Die Vor- und Nachteile der beiden Pressverfahren:

VerfahrenVorteileNachteile
 Kaltpressung
  • qualitativ hochwertiges Öl
  • wertvolle Inhaltsstoffe bleiben erhalten
  • geringe Ausbeute
 Heißpressung
  • höhere Ausbeute
  • Öl deutlich länger haltbar
  • Öl geschmacks- und geruchslos
  • Öl ungesünder

Verwendungsmöglichkeiten der verschiedenen Saaten

Mit Maschinen wie einer Ölpresse kann man die unterschiedlichsten Öl-Sorten herstellen. Was vorher zu sagen ist: Die von uns empfohlenen elektrischen Ölpressen verwenden dabei alle das Kaltpressverfahren. Dabei werden die Saaten nicht erhitzt bzw. zusätzlich erhitzt. Durch die Reibung innerhalb der Presse entsteht wie oben beschrieben bereits eine gewisse Reibungswärme. Das bedeutet, dass die wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine und hochwertige Fettsäuren erhalten bleiben. Das Öl bleibt somit eine Rohkost.

Eine elektrische oder handbetriebene Ölpresse für den Haushalt kann man natürlich nicht mit einer professionellen Ölpresse vergleichen. Diese sind viel größer, schwerer und haben weitaus mehr Leistung. Des Weiteren können große elektrische Universal-Ölpressen zwischen Kaltpress- und Heißpressverfahren umstellen. Das ist bei einer einfacheren Ölpresse für Zuhause nicht möglich.

Um das geht es bei einer Ölpresse für Sie allerdings auch gar nicht. Wir wollen Ihnen nur anhand einiger Beispiele aufzeigen, welche Saaten Sie für Ihre elektrische Ölpresse verwenden können. Außerdem muss ein Öl nicht ausschließlich für das Essen verwendet werden. Die meisten Öle haben darüber hinaus noch weitere Anwendungsgebiete. Zum Beispiel können Sie Öl verwenden, um Ihrem Partner mit einer Körpertherapie, oder einer  Massage zu verwöhnen.

Profi-Tipp:

Saaten wie beispielsweise Leinsaat oder Sesam können Sie ohne Bedenken einfach in den dafür vorgesehenen Behälter leeren. Bei Nüssen ist das ein bisschen anders. Diese sollten vorher zerkleinert werden. Beispiele dafür sind Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse.

Raps

Raps
Abbildung 1: Raps

Raps zählt zu den am meisten produzierten Pflanzenölen. Der Geschmack dieses Öls kann man als leicht nussig, aber angenehm mild beschreiben. Raps enthält viele ungesättigte Fettsäuren und ist reich an Vitamin A und E. Damit gehört es zu einem der wertvollsten Speiseöle. Bei der Gewinnung von Raps kann man entweder das Kaltpressverfahren oder das Heißpressverfahren anwenden. Die jeweiligen Vor- und Nachteile sollten bekannt sein. Ebenso wird für Raps auch eine elektrische Kammerfilterpresse verwendet. Eine Kammerfilterpresse ist in der Lage, das Öl im Vergleich zu Ölmühlen sehr sauber zu reinigen.

Rapsöl findet in verschiedenen Bereichen seine Anwendung. Neben der Küche wird Rapsöl vor allem als Treibstoff bzw. zur Produktion von Bio-Kraftstoff benutzt. Im Vergleich zu konventionellem Treibstoff hat Rapsöl den Vorteil, erneuerbar und biologisch abbaubar zu sein. Des Weiteren wird Raps auch als Pflanzenschutzmittel in der Industrie verwendet. Den größten Anwendungsbereich macht allerdings die Technik aus. Dort wird Rapsöl vorwiegend als Schmieröl benutzt.

Mandeln

Mandeln
Abbildung 2: Mandeln

Mandelöl kann man sowohl aus den süßen wie auch aus den bitteren Mandeln herstellen. Bei diesem Öl wird fast ausschließlich die Kaltpressung angewendet. Dabei werden die Mandeln von ihren Schalen gelöst und etwas aufgewärmt. Das Ergebnis nach der Pressung ist ein Mandel-Presskuchen sowie Mandelöl. Mandelöl an sich schmeckt sehr mild und ölig. Der Geschmack der Mandeln kommt dabei etwas heraus. Die Farbe des Öls wird als leicht gelblich beschrieben. Der Vorteil von Mandelöl ist, dass es bis zu einer Temperatur von 220 Grad erhitzt werden kann. Ebenso kann es von Nussallergikern ohne Probleme verzehrt werden.

Weitere Einsatzgebiete von Mandelöl sind die Volksmedizin und die Kosmetik. Diese bilden eigentlich die Haupt-Anwendungsbereiche von Mandelöl. Speziell in der Kosmetik wird Mandelöl als eines der kostbarsten Öle für die Hautpflege gewürdigt. Egal ob Massageöl, Lippenbalsam, Haarpflegeprodukt oder Badeöl: überall ist Mandelöl enthalten. Grund dafür sind die Eigenschaften des Mandelöls. Es riecht nicht nur angenehm, sondern durchzieht die Haut auch relativ schnell. Das fettige Öl wird zudem als Linderung bei trockener Haut benutzt. In der Medizin findet man Mandelöl häufig in Medikamenten, die gegen Magenbeschwerden, Lungenentzündungen und Appetitmangel helfen sollen.

Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne
Abbildung 3: Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenöl gilt als ein sehr universal einsetzbares Öl in der Küche und wird in vielen Haushalten verwendet. Das Öl der Sonnenblumenkerne wird dabei nicht nur für Speisen und Dressings benutzt. Neben diesen allgemein bekannten Anwendungsbereichen wird es auch häufig in Babynahrung benutzt. Auch findet es seine Anwendung in der Herstellung von Margarine. Der hohe Anteil an Omega-6-Fettsäuren sowie die Vitamine A und E sorgen für einen gesunden Stoffwechsel.

Weitere Verwendungen für Sonnenblumenöl außerhalb der Küche gibt es in der Pharmazie sowie Industrie. In der Pharmazie kommt es bei der Herstellung von Cremes oder Salben zur Anwendung. In der Industrie wird es vor allem für das Produzieren von Lacken und Seifen angewandt.

Walnüsse

Walnüsse
Abbildung 4: Walnüsse

Walnussöl gehört nicht zu den ganz alltäglichen Öl-Sorten. Wenn Sie also etwas Abwechslung wollen, können Sie gerne Walnussöl probieren. In manchen Ländern, darunter Frankreich, zählt dieses Öl zu den Delikatessen. Es wird nicht nur als sehr hochwertig beschrieben, sondern ist auch eines der gesündesten Öle. Die Gründe dafür sind der sehr hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren und den reichhaltigen Vitaminen. Der Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist zudem bei fast keinem anderen so hoch.

Speziell zu Desserts, einem Obstsalat oder Vanille-Eis passt Walnussöl wirklich perfekt. Aber auch weitere Gerichte wie Fisch, Gemüse, Spargel, Reis oder sogar Wild rundet dieses Öl perfekt ab und schmeckt sehr gut.

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Anleitung: Wie man Kürbiskernöl selbst herstellt

Um Sie nicht einfach ohne Erfahrung auf die Ölpresse stürzen zu lassen, haben wir für Sie ein Beispiel vorbereitet. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sowohl mit einer handbetriebenen als auch mit einer elektrischen Ölpresse Kürbiskernöl herstellen können.

Doch zunächst einmal ist es wichtig hervorzuheben, warum Kürbiskernöl so besonders ist. Angebaut wird der Kürbis vorwiegend in der österreichischen Steiermark. Um aus den Kürbiskernen einen Liter Kürbiskernöl zu gewinnen, benötigt man ca. 2,5 bis 3 Kilogramm. Das entspricht einer Anzahl von 30 bis 40 Kürbissen. Das Kürbiskernöl ist bekannt für seinen nussigen Geschmack und seine dunkel-grüne Farbe. Die Farbe ist zurückzuführen auf die Inhaltsstoffe der Schale, darunter auch Chlorophyll. Kürbiskernöl wird vorwiegend zum Anmachen eines Salat-Dressings benutzt. Auch zum Verfeinern von Suppen, Soßen und Dips kann es verwendet werden.

Hinweis:

Benutzen Sie nie Kürbiskernöl zum Braten. Wird das Öl erhitzt, wird die Struktur des Öls zerstört und wichtige Inhaltsstoffe gehen verloren. Zudem verliert es seine Farbe und wird stattdessen braun. Ebenso entwickelt es dann Bitterstoffe, die den Geschmack deutlich verändern.

Kürbiskernöl ist äußerst gesund. Es beinhaltet viele wertvolle Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine. Durch die wertvollen Inhaltsstoffe wird Kürbiskernöl auch bei Krankheiten angewendet. So ist es vor allem gegen eine Prostata-Vergrößerung und bei Arthritis hilfreich. Diese stoppen die Vergrößerung der Prostata bzw. helfen dabei, die Entzündungen bei einer Arthritis zu hemmen.

Video: Kürbiskernöl selbst herstellen

Wenn Sie Kürbiskernöl von Grund auf selbst machen wollen, sollten Sie die Kerne aus dem Kürbis zunächst trocknen. Sie können aber auch bereits getrocknete Kerne kaufen. Später sollten Sie die Kerne mit Wasser und Salz mixen. Die Folge ist, dass sich das Eiweiß so vom Fett trennt. Für einen richtig guten Geschmack können Sie die Kerne vor dem Pressen rösten. Dadurch erst entstehen die für das Öl charakteristischen Aromen. Dazu müssen Sie die Kerne langsam erwärmen. Dies können Sie entweder mit einem Rührwerk oder einem Entsafter machen. Oder Sie verwenden dafür einfach Ihre Kaffeemaschine.

Der Wassergehalt wird somit weniger. Der Geschmack wird hervorgehoben. Geröstete Kerne werden auch Presskuchen genannt. Danach ist das Pressen an der Reihe. Dazu leeren Sie die Kerne in den dafür vorgesehenen Behälter. Bei einer handbetriebenen Ölpresse müssen Sie nun kurbeln. Eine elektrische Ölpresse erledigt das von selbst. Nach einiger Zeit haben Sie ein frisches Glas Kürbiskernöl. Der letzte Schritt ist nun, das Öl sicher abzufüllen.

Hinweis:

Bei der Abfüllung des Öls gibt es eine kleine Besonderheit. Das Kürbiskernöl ist sehr lichtempfindlich. Daher sollte es stets in dunkle Flaschen abgefüllt werden. Zudem sollte es an einem dunklen Platz gelagert werden. Ist das Öl einmal geöffnet, sollten Sie es in den Kühlschrank stellen. Von da an sollte man es innerhalb von 9–12 Wochen verbrauchen, um den bestmöglichen Geschmack zu haben.

Marken und Hersteller

Maschinen, die Öl pressen, gehören zwar zu der Produktgruppe Haushaltsgeräte. Allerdings sind sie kein Alltagsgegenstand und daher nicht in jedem Haushalt vorzufinden. Steht man vor der Überlegung, ein eigenes Öl pressen zu wollen, weiß man vielleicht gar nicht, wo man anfangen soll. Später, nach dem Sammeln einiger Informationen kommt meist die Frage: Welche Marken stellen überhaupt Ölpressen her? Wird eine bestimmte Marke als Topseller besonders empfohlen? Kenne ich diese Marken überhaupt? Um das herauszufinden, muss man einige Zeit aufwenden und zum Beispiel auf Amazon vorbeischauen. Wir nehmen Ihnen diese lästige Aufgabe ab und beantworten Ihnen die Fragen! Übrigens: Da nicht viele Verkäufer-Läden Ölpressen vorrätig haben, empfehlen wir Ihnen, Ölpressen online zu kaufen. Das Internet hat rund um die Uhr geöffnet und bietet jegliche reguläre Ölpressen zu einem günstigen Preis an.

Rosenstein & Söhne

Rosenstein & Söhne Ölpresse
Abbildung 5: Rosenstein & Söhne Ölpresse

Rosenstein und Söhne ist ein deutscher Hersteller und hat sich auf die Herstellung von Küchengeräten spezialisiert. Dabei hat Rosenstein und Söhne von Popcorn-Mixern über Fritteusen bis hin zu Ölpressen alles im Sortiment. Was den Kauf von Ölpressen angeht, kann man diese Marke getrost an erster Stelle nennen. Die Qualität der Produkte von Rosenstein & Söhne ist sehr hoch. Käufer dieses Universal-Gerätes sind sehr zufrieden. Dazu besticht die Ölpresse durch ein edles und moderne Design. So passt es in jede Küche. Die Pressen aus dem Hause Rosenstein & Söhne arbeiten selbstverständlich vollautomatisch.

Nachdem Sie den Rohstoff in den Einfüllbehälter gegeben haben, drücken Sie einfach auf eines der bereits voreingestellten Press-Programme. Diese erscheinen auf dem Touch-Display. Nach einer kurzen Dauer von 3 Minuten ist das Öl bereits fertig gepresst. Mit der Ölpresse von Rosenstein & Söhne kann man Öl aus den 4 verschiedenen Saaten herstellen: Erdnuss, Sesam, Raps und Sonnenblumenkerne. Es ist Ihnen natürlich selbst überlassen und auch möglich, verschiedene Saaten zu mixen.

Sichler

Sichler Ölpresse
Abbildung 6: Sichler Ölpresse

Der Hersteller Sichler dürfte einigen von Ihnen bereits bekannt sein. Auch mit dieser Marke sind Käufer stets zufrieden. Eigentlich ist Sichler für den Verkauf von Bügeleisen oder Staubsauger bekannt. Nichtsdestotrotz haben sie auch eine Ölpresse in ihrer Produkt-Palette. Sowohl im Preis, als auch in der Ausstattung ist die Ölpresse von Sichler Haushaltsgeräte der Ölpresse von Rosenstein & Söhne gleichzusetzen. Im Lieferumfang ist ein Öl-Auffangbehälter, eine spezielle Reinigungs-Bürste und ein Sieb enthalten.

Dennoch gibt es zwei Unterschiede zu der Ölpresse von Rosenstein & Söhne. Der eine ist positiv, der andere wiederum negativ. Negativ zu bewerten ist die Leistung bzw. die Dauer, bis das Öl fertig hergestellt ist. Bereits nach 3 Minuten ist das Öl der Ölpresse von Rosenstein & Söhne fertig. Die Sichler Ölpresse benötigt ganze 10 Minuten, um das Öl vollständig zu pressen. Allerdings ist diese Dauer auch nicht allzu lang. Der positive Aspekt dieser Ölpresse ist die Anzahl der verwendbaren Saaten. Neben Sonnenblumenkernen, Sesam und Raps kann man auch Pistazienkerne, Haselnüsse, Erdnüsse, Pinienkerne und viele mehr verwenden. Das macht diese Ölpresse zu einer sehr universal einsetzbaren und  vielseitigen Maschine. Die Ölpresse von Rosenstein & Söhne als auch die von Sichler Haushaltsgeräte können Sie ganz einfach bei Amazon finden. Jedes von diesen Maschinen ist ein Topseller.

Rosenstein & Söhne EHP-460
von Rosenstein und Söhne
  • Elektrische Ölpresse mit Touch-Display und Vorheiz-Funktion • Vorheiz-Funktion für schonende Pressung bei idealer Temperatur (40 - 80 °C) • Überhitzungsschutz • Leistungsaufnahne: 460 W
  • Voreingestellte Programme für verschiedene Rohstoffe: Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Raps, Sesam • Vitamine, Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe bleiben voll erhalten • Material: Kunststoff • Maße: 33,5 x 24 x 17,5 cm, Gewicht: 5 kg
  • Übersichtliche Programm-Anzeige mit 4 Touch-Bedienelementen (Ein/Aus, Option, Start, Pause) • Auto-Stopp beim Öffnen des Deckels des Saatgut-Tanks • Farbe: weiß/rot
  • Presst 200 ml Öl in nur 3 Minuten • Einfache Reinigung des Mahlwerks • Stromversorgung: 230 V
  • Elektrische Ölpresse inklusive Ölbehälter (200 ml), Sieb, Auffangbehälter, Reinigungs-Zubehör und deutscher Anleitung
Sichler EHP-350
von Sichler Haushaltsgeräte
  • DIY-Öl-Maschine EHP-350 • 500 ml Öl in nur 15 Minuten • Zubehörteile: Trichter mit Deckel, Ölauffang-Behälter, Auffang-Behälter für Rückstände, Sieb, Reinigungs-Bürste, Hitzeschutz-Handschuh
  • Gesundes natürliches Öl einfach selbst pressen • Automatisches Aussieben der Rückstände • Motorleistung: 125 W, Leistungsaufnahme: 500 W
  • Für alle Öl-Samen und -Nüsse geeignet: Sonnenblumenkerne , Pistazienkerne, Pinienkerne, Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln, Sesam, Raps u.v.m. • Kompaktes, modernes Design • Stromversorgung: 230 V (Schukostecker)
  • Komfortabel und sicher zu bedienen: automatischer Start nach 1 Min. im Vorheiz-Modus, automatischer Stopp bei Öffnen des Deckels, Temperatur-Kontrolle • 3 Bedien-Knöpfe: Ein/Aus, Start/Pause, Rückwärtslauf • Maße: 18 x 35 x 30 cm, Gewicht: ca. 5 kg
  • Elektrische Ölpresse inklusive Zubehör, Netzteil und deutscher Anleitung